Chronicle 2005 - 2009 31 Dec 2009
Chronik 2005 - 2009 | Historia od 2005 do 2009 roku

Berliner Stra├če 10 Tage nicht befahrbar
Sonntag, 24. Juli 2005

Verfallendes Haus legt Verkehr lahm
Verfallendes Haus legt Verkehr lahm

Zehn Tage lang war die Berliner Stra├če zwischen der Klingestra├če und der Goepelstra├če gesperrt. Grund f├╝r die Totalsperrung, von der Autos, Busse und auch Stra├čenbahnen betroffen waren, war ein einsturzgef├Ąhrdetes Haus, welches in der Zeit der Sperrung so weit abgetragen wurde, dass der Verkehr auf der Berliner Stra├če wieder ungef├Ąhrdet daran vorbeigef├╝hrt werden konnte.

Nachdem es in den ersten Julitagen wiederholt zu kleineren Einst├╝rzen und Steinausbr├╝chen am Haus Berliner Stra├če 22 gekommen war, entschied die Stadtverwaltung nach einem Vor-Ort-Termin am 14. Juli, dass die Berliner Stra├če im Bereich Bergstra├če f├╝r jeglichen Verkehr au├čer Fu├čg├Ąnger gesperrt wird und das Haus soweit abgetragen wird, dass von ihm keine Gef├Ąhrdung mehr ausgeht. Am Sonntag, den 24. Juli, wurden die Sicherungsarbeiten abgeschlossen. Der Verkehr konnte wieder aufgenommen werden. Neben dem Autoverkehr waren von der Vollsperrung auch Busse und Bahnen betroffen. So konnte die Linie 1 die Strecke nicht befahren. Zwischen den Haltestellen Zentrum und Lebuser Vorstadt wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Diese fuhren eine Umleitung ├╝ber die Beckmannstra├če, so dass die Haltestelle Klingestra├če in dieser Zeit nicht bedient werden konnte. Die Stra├čenbahnen der Linie 1 fuhren zum Stadion statt zur Lebuser Vorstadt. Die ebenfalls die Baustelle passierende Buslinie 989 wurde vor├╝bergehend eingestellt. Die Nachtbuslinien N1 und N2 wurden umgeleitet.

Tarif├Ąnderung 2005
Montag, 1. August 2005

Wie fast einmal im Jahr ├╝blich, erh├Âhen die Verkehrsbetriebe im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am 1. August 2005 die Fahrpreise. Die letzte ├änderung der Tarife liegt noch kein Jahr zur├╝ck, erst seit 1. November 2004 galten die alten Preise. Allerdings fallen die neuerlichen Preiserh├Âhungen moderat aus. Angehoben wurden die Preise f├╝r Einzelfahrkarten und Zeitkarten. Neu ist die Mitnahmeregelung der 7-Tage-Karte, die wie die Umweltkarte abends und am Wochenende zur Mitnahme weiterer Personen berechtigt. Ausgeweitet wird die G├╝ltigkeit des Brandenburg-Tickets, das ab 1. August Brandenburg-Berlin-Ticket hei├čt. Es gilt nun auf allen Linien im VBB, au├čer der Stra├čenbahn-Linie 88 Bln-Friedrichshagen - R├╝dersdorf.

Neuer Fahrplan Tram 3, 4 und 5
Montag, 8. August 2005

Bei der Frankfurter Stra├čenbahn werden Fahrpl├Ąne angepasst. Der Wegfall der Linie 6 soll somit ausgeglichen werden. Statt f├╝r die Umgestaltung den n├Ąchsten Fahrplanwechsel im Dezember abzuwarten, handelt die Stadtverkehrsgesellschaft schon nach den Sommerferien. Die Stra├čenbahnlinien 3, 4 und 5 fahren ab dem 8. August nach neuen Fahrpl├Ąnen. Die Linie 6, die seit 11. Juli noch einmal mit einigen Fahrten am Vormittag in den Fahrplan aufgenommen wurde, entf├Ąllt endg├╝ltig.

Bisher gelangten die Fahrg├Ąste aus Neuberesinchen innerhalb von 20 Minuten zweimal in die Innenstadt. Jedoch halbiert sich das Angebot zwischen der City und dem Plattenbaugebiet durch den Wegfall der Linie 6. Zwar rollt neben der Linie 1 noch die Linie 5 nach Neuberesinchen, sie f├Ąhrt aber an der Innenstadt vorbei. Anschl├╝sse zur Stra├čenbahnlinie 3 in das Stadtzentrum, etwa am Dresdener Platz, waren bisher nicht vorgesehen. Das wird sich ├Ąndern, um Neuberesinchen auch weiterhin in einem akzeptablen Takt an die Innenstadt anzubinden. Au├čerdem w├╝rden durch den Wegfall der Linie 6 nur noch alle 20 Minuten Bahnen zur Uni fahren, zum Stadion aber doppelt so oft, obwohl gerade auf diesem Abschnitt ein geringes Fahrgastaufkommen zu verzeichnen ist. Daher wird die Linie 3 von nun an statt zum Stadion zur Europa-Universit├Ąt gef├╝hrt. Abfahrtzeiten werden so gelegt, dass Fahrg├Ąste aus Neuberesinchen am Dresdener Platz Anschluss zur Linie 3 zur Uni haben. Dadurch kann am Dresdener Platz der Anschluss aus Richtung Markendorf zur Linie 5 zum Messegel├Ąnde nicht mehr angeboten werden, auf dieser Relation muss an der Haltestelle Zentrum umgestiegen werden.

Anders als bisher f├Ąhrt die Linie 4 ganzt├Ągig alle 20 Minuten zwischen Markendorf und Stadion, auch in den Hauptverkehrszeiten nicht ├Âfter. Das bedeutet keine Verschlechterung auf der Strecke nach Markendorf, denn die Linie 3 wird in den Spitzenzeiten bis Markendorf verl├Ąngert. Das Angebot wird nicht ausged├╝nnt, sondern umstrukturiert, sogar ein bisschen logischer gestaltet. Durch die Ma├čnahmen bleibt es beim ganzt├Ągigen 10-Minuten-Takt zur Kopernikusstra├če und beim 20-Minuten-Takt nach Markendorf, der in den Spitzenstunden ebenfalls auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet wird. Auch die Relation Neuberesinchen - Innenstadt bleibt zweimal in 20 Minuten erhalten, allerdings kann man nur alle 20 Minuten mit der Linie 1 umsteigefrei fahren, dazwischen gibt es Fahrten, bei denen am Dresdener Platz zwischen den Linien 3 und 5 umgestiegen werden muss.

├änderungen Stra├čenbahn ab 08.08.2005
Linie 3 (Markendorf - Klinikum -) Kopernikusstra├če - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
(nur Montag-Freitag 6-18 Uhr; Markendorf-Kopernikusstra├če nur 6-8 und 14-17 Uhr)
Linie 6 Verkehr eingestellt
 

Nachfolgend gelistet sind die Taktzeiten aller Stra├čenbahn- und Buslinien, au├čer der Saisonlinie 986 und dem Nachtbus N1.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:30
05:30
05:30
08:00
08:00
13:30
13:30
16:30
16:30
18:00
18:00
20:00
20:00
23:00
07:00
09:00
09:00
17:00
17:00
20:00
20:00
23:00
07:00
10:00
10:00
17:00
17:00
23:00
1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
3 - 20' 20' 20' 20' - - -
4 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - - -
980 40'-60' 60' 60' 40' 60' 60'
981 40' 20' 60' 60' 40' 60' 60'
982 - unr. - unr. - - unr. -
984 - unr. - unr. - - unr. -
985 - unr. - unr. - - -
987 - unr. 45' unr. - - 40' 60' - -
989 - 60' - - -

unr. = unregelm├Ą├čige Wagenfolge bzw. kein Taktverkehr
= Linie 3 f├Ąhrt in diesen Zeiten nur Kopernikusstra├če - Europa-Universit├Ąt

Stra├čenbahnwagen verschrottet
August 2005

├ťberz├Ąhlige Stra├čenbahnwagen werden verschrottet
├ťberz├Ąhlige Stra├čenbahnwagen werden verschrottet

├ťberz├Ąhlige Stra├čenbahnwagen werden verschrottet
├ťberz├Ąhlige Stra├čenbahnwagen werden verschrottet

Seit fast neun Jahren hat kein Fahrgast mehr im Stra├čenbahnwagen mit der Nummer 213 gesessen, bereits im Dezember 1996 wurde er abgestellt. So stand er all die Jahre ungenutzt in den Hallen des Stra├čenbahndepots in Neuberesinchen, immer auf eine Zukunft hoffend, in der er wieder gebraucht wird. Jetzt hat auch die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) diese Hoffnung aufgegeben, Wagen 213 wurde ab 8. August 2005 verschrottet.

Im Dezember 1987 wurde das Fahrzeug vom Hersteller CKD Prag in Frankfurt angeliefert. Damals kamen die Stra├čenbahnwagen noch mit der Eisenbahn. Eigens f├╝r die Gro├člieferung von 22 Tatrawagen wurde bis zum Sommer 1987 ein Verbindungsgleis von der Eisenbahn zur Frankfurter Stra├čenbahn an der Kantstra├če verlegt. Anfang 1988 ging der jetzt verschrottete Wagen 213 in Dienst. In den ersten Jahren fuhr er ausschlie├člich mit dem Wagen 214 durch die Stadt. F├╝r Aufsehen sorgte er mit diesem Partner im Fr├╝hjahr 1990, beide Wagen erhielten einen komplett gr├╝nen Anstrich. Aufgeklebt wurden hunderte wei├če Folien die ├äpfel darstellten. Damit wurde f├╝r die Obstproduktion in Markendorf geworben. Schon zwei Jahre sp├Ąter allerdings war diese Farbgebung Vergangenheit, beide Wagen gingen zur Modernisierung in die brandenburgische Kleinstadt Mittenwalde. Dort hatte sich ein ehemaliger R├╝stungsbetrieb einen Namen mit der Modernisierung von Stra├čenbahnen gemacht. Im ersten Schwung wurden sieben Frankfurter Tatrawagen vom Typ KT4D modernisiert, darunter auch Wagen 213. Von diesen sieben Wagen ist heute nur noch Triebwagen 209 im Einsatz. Alle anderen Wagen sind bereits verschrottet.

So stand der nun zerlegte Wagen 213 die H├Ąlfte seines Stra├čenbahnlebens ungenutzt im Betriebshof. Knapp neun Jahre war er im Einsatz, knapp neun Jahre wartete er auf seinen n├Ąchsten Einsatz. Zwar war 1997 der Verleih des Fahrzeuges (gemeinsam mit KT4DM 204) zur Stra├čenbahn Sch├Âneiche vor den Toren Berlins im Gespr├Ąch, doch die dortige Gesch├Ąftsleitung machte von dieser M├Âglichkeit keinen Gebrauch.

Der derzeitige Fahrplan ben├Âtigt weniger Wagen als vorhanden. Um Geld zu sparen wurden immer wieder Fahrzeuge abgestellt. So muss man sie nicht warten und Ersatzteile beschaffen. Das reduziert die Kosten f├╝r den Verkehrsbetrieb. Doch ganz trennen wollte man sich von ├╝bersch├╝ssigen Fahrzeugen bisher nur selten. 1997 wurden letztmalig Fahrzeuge ausgemustert, es handelte sich dabei um die nicht modernisierten Tatrawagen 230-234. Die abgestellten modernisierten Wagen warteten in den Hallen des Betriebshofes derweil noch auf bessere Zeiten.

Am 8. August begann die fachgerechte Entsorgung des Triebwagen 213. Alle Teile, die man noch f├╝r andere Fahrzeuge ben├Âtigen k├Ânnte, wurden gesichert. In den n├Ąchsten Monaten folgten in die Verschrottung Triebwagen (Tw) 201-204 (Baujahr 1987, 1992 modernisiert), Tw 207 (Baujahr 1987, 1993 modernisiert), Tw 214 (Baujahr 1987, 1992 modernisiert), Tw 216 (Baujahr 1987, 1994 modernisiert) und der Wagenkasten des Tw 227, der 1990 gebaut und 1991 als erster Frankfurter KT4D modernisiert wurde. Sein Modernisierungszustand unterschied sich allerdings von denen der anderen Wagen, so dass er 1995 erneut umgebaut werden sollte. Dieser Umbau wurde allerdings 1996 abgebrochen und so stand der ausgeschlachtete Wagenkasten seit fast 10 Jahren ungenutzt in der Wagenhalle. Insgesamt wurden 9 KT4DM aus dem Bestand entfernt.

Fu├čg├Ąngerbr├╝cke Heilbronner Stra├če abgebaut
Sonntag, 23. Oktober 2005

Demontage Fu├čg├Ąngerbr├╝cke Heilbronner Stra├če
Demontage Fu├čg├Ąngerbr├╝cke Heilbronner Stra├če

Demontage Fu├čg├Ąngerbr├╝cke Heilbronner Stra├če
Demontage Fu├čg├Ąngerbr├╝cke Heilbronner Stra├če

In der Nacht vom 22. zum 23. Oktober 2005 wurde die markante Fu├čg├Ąngerbr├╝cke an der Heilbronner Stra├če, an der Haltestelle Zentrum gelegen, abgebaut. Seit Mitte der 1980er Jahre verband sie das ehemalige Freizeit-Kaufhaus mit dem konsument-Warenhaus auf der n├Ârdlichen Seite der Heilbronner Stra├če (fr├╝her Wilhelm-Pieck-Stra├če). Die Br├╝cke war selbst zu Zeiten, als beide Kaufh├Ąuser noch existierten, nur mittelm├Ą├čig genutzt. Bei Stra├čenbahnfreunden war sie ein beliebter Fotostandort. Im Zuge des Abriss des ehemaligen konsument-, sp├Ąter Horten-Kaufhauses wurde die Br├╝cke abgebaut und f├╝r eine eventuelle sp├Ątere Verwendung in der Gleisschleife Lebuser Vorstadt gelagert.

Nach Betriebsschluss am 22. Oktober wurde gegen 23 Uhr der Fahrstrom der Stra├čenbahn abgeschaltet und es r├╝ckten die Baufahrzeuge an. Zun├Ąchst wurden die Fahrleitung und die Isolierplatten entfernt, gegen 3 Uhr morgens hing die 31 Meter lange und 40 Tonnen schwere Br├╝cke am Baukran. Ein Tieflader brachte sie schlie├člich in die Wendeschleife Lebuser Vorstadt. Zun├Ąchst hie├č es, dass sie im Gewerbegebiet Georg-Richter-Stra├če im Westen der Stadt aufbewahrt werden sollte. Lange wurde um die Br├╝cke gestritten, die Einen wollten sie lassen, die Anderen favorisierten sie als sicheren ├ťbergang f├╝r Sch├╝ler an der Kieler Stra├če.

Fahrplanwechsel 2005
Sonntag, 11. Dezember 2005

Wie jedes Jahr am zweiten Dezembersonntag wird auch in diesem Jahr der Fahrplanwechsel bei den meisten Verkehrsbetrieben vollzogen. Z├╝ge, Busse und Stra├čenbahnen erhalten am 11. Dezember 2005 neue Fahrpl├Ąne. Bei den Linienwegen gibt es in Frankfurt keine ├änderungen, lediglich bei den Abfahrts- und den Taktzeiten gibt es Neuigkeiten. Die gravierendste ├änderung gab es schon im Sommer, die Stra├čenbahnlinie 6 wurde eingestellt und die Fahrpl├Ąne der Linien 3, 4 und 5 wurden angepasst.

Diesmal fallen keine Linien weg. Einige K├╝rzungen verstecken sich dennoch im neuen Fahrplan. So wurde die Zeit, in der Sonnabends im 20- statt 30-Minuten-Takt gefahren wird, um eine Stunde von etwa 16:30 auf 15:30 Uhr gek├╝rzt. Die Buslinie 980 f├Ąhrt an Sonnabenden ganzt├Ągig nur noch im 60-Minuten-Takt. Bisher kam w├Ąhrend der Gesch├Ąftszeiten noch alle 40 Minuten ein Bus. Seltener f├Ąhrt am Wochenende auch der RE1 in Richtung Eisenh├╝ttenstadt. Das Umsteigen zwischen den Linien 1 und 4 sowie 980 und 981 wird am Wochenende zur Haltestelle Zentrum verlagert.

Ver├Ąndert wurde die Linienf├╝hrung der Nachtbus-Linie N2. So bedient der Bus k├╝nftig auch Lossow. Au├čerdem h├Ąlt er an den Haltestellen Lenn├ęstra├če, Prager Stra├če und Hamburger Stra├če statt Hansastra├če und f├Ąhrt von Boo├čen ├╝ber Birnbaumsm├╝hle und Messegel├Ąnde weiter nach Rosengarten. Die zus├Ątzlich angefahrenen Ziele verl├Ąngern die Fahrzeit des Nachtbusses betr├Ąchtlich. Statt bisher eine Stunde und f├╝nf Minuten braucht er jetzt eine Stunde und 40 Minuten f├╝r einen Umlauf. Es folgt das bereits seit 8. August 2005 g├╝ltige Linienschema.

Stra├čenbahn ab 11.12.2005
Linie 1 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Lebuser Vorstadt
 
Linie 2 Messegel├Ąnde - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
 
Linie 3 (Markendorf - Klinikum -) Kopernikusstra├če - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
(nur Montag-Freitag 6-18 Uhr; Markendorf - Kopernikusstra├če nur 6-8 und 14-16:30 Uhr)
Linie 4 Markendorf - Klinikum - Kopernikusstra├če - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Stadion
 
Linie 5 Messegel├Ąnde - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Bahnhof - Neuberesinchen
(nur Montag-Freitag 6-18 Uhr)
Stadtbus ab 11.12.2005
Linie 980 (Seefichten -) Am Messegel├Ąnde - / (Kopernikusstra├če -) Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Lenn├ęstra├če - Hamburger Stra├če - Klingetal - Messegel├Ąnde - Meurerstra├če (- Rosengarten)
(Seefichten - Am Messegel├Ąnde nur Montag-Freitag 5-18, Sonnabend 10-20, Sonntag 11-17 Uhr; ab 21 Uhr und Sonnabend bis 8 sowie Sonntag bis 10 Uhr ab Kopernikusstra├če)
Linie 981 Kopernikusstra├če - Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Hamburger Stra├če - Spitzkrug (- Boo├čen)
(Spitzkrug - Boo├čen nur bis 21 Uhr)
Linie 982 Bahnhof - Messegel├Ąnde - Rosengarten - Lichtenberg - Markendorf - Klinikum
(nur bis 18 Uhr, Sonntag bis 16 Uhr)
Linie 984 Bahnhof - Zentrum - Grenzbahnhof - G├╝ldendorf - Lossow (- Helene-See)
(nur bis 18 Uhr, Sonntag bis 17 Uhr; zum Helene-See nur Mai-September und am Wochenende ganzj├Ąhrig)
Linie 985 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Klingetal - Messering / Seefichten
(nur Montag-Freitag 6:30-8:30 und 13:30-17 Uhr)
Linie 986 Neuberesinchen - Helene-See
(nur Saisonverkehr und nur Tagesverkehr)
Linie 987 (Neuberesinchen -) / (Kopernikusstra├če -) Am Messegel├Ąnde - Prager Stra├če - Lenn├ęstra├če (- Hamburger Stra├če) / (- Spitzkrug)
(nur Montag-Freitag 6-20 und Sonnabend 9-16 Uhr; Fr├╝h-HVZ Einzelfahrten Kopernikusstra├če - Hamburger Stra├če)
Linie 989 Stadthaus - Holzmarkt
(nur Montag-Freitag 7-16 Uhr, Kleinbuseinsatz)
Linie N1 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Klingetal - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Bahnhof - Baumschulenweg - Neuberesinchen - Bahnhof
(Nachtlinie, Sonntag-Donnerstag 23-4 Uhr, Freitag/Sonnabend 23-7 Uhr)
Linie N2 Neuberesinchen - G├╝ldendorf - Lossow - Grenzbahnhof - Lenn├ęstra├če - Prager Stra├če - Hamburger Stra├če - Kliestow - Boo├čen - Messegel├Ąnde - Meurerstra├če - Rosengarten - Lichtenberg - Markendorf - Klinikum - Neuberesinchen
(Nachtlinie, Freitag/Sonnabend 23-5 Uhr)

Nachfolgend gelistet sind die Taktfolgen aller Stra├čenbahn- und der im Takt fahrenden Buslinien 980, 981 und 989. Die Stundenangaben in der zweiten Spalte sind nur als ca.-Angaben zu verstehen.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:30
06:00
06:00
08:00
08:00
14:00
14:00
16:30
16:30
18:00
18:00
19:00
19:00
22:30
06:30
09:00
09:00
16:00
16:00
22:30
06:30
22:30
1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
3 - 20' 20' 20' 20' - - -
4 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - - -
980 60' 40'-60' 60' 60' 40' 60' 60'
981 60' 20' 60' 60' 40' 60' 60'
989 - 60' - - -

= Linie 3 f├Ąhrt in diesen Zeiten nur Kopernikusstra├če - Europa-Universit├Ąt

Fahrzeugzu- und abg├Ąnge Stra├čenbahn 2005
2005

KT4DM-Tw 203 im Jahr 2004
KT4DM-Tw 203 im Jahr 2004

KT4DM-Tw 203 im Jahr 2004
KT4DM-Tw 203 im Jahr 2004

In der zweiten Jahresh├Ąlfte 2005 wurden 7 KT4DM ausgemustert und verschrottet. Die Fahrzeuge standen teilweise jahrelang ungenutzt und zum Teil ausgeschlachtet im Betriebshof. Mit den Wagen 201 bis 204 verlassen die vier zuerst angelieferten KT4D, Ankunft in Frankfurt im Juli 1987, den Fahrzeugbestand. Die Museumswerkstatt holte aus Eisenh├╝ttenstadt den Reko-Beiwagen 124 zur├╝ck nach Frankfurt. Der Wagen diente bei der Landesfeuerwehrschule als ├ťbungsobjekt der Aus- und Fortbildung von Feuerwehrleuten.

Wagenpark (Stand 31.12.2005) Anzahl
Vierachsige Triebwagen 21
Sechsachsige Triebwagen 8
Historische Wagen 7
Arbeitswagen 3

B├╝rgervotum zur Tram nach Słubice
Sonntag, 22. Januar 2006

Die Meinung der Frankfurter B├╝rger zum Ausbau der Stra├čenbahn ist eindeutig. 83% der an der Abstimmung Teilnehmenden votierten gegen den Netzausbau. Die Beteiligung lag mit etwa 30% unerwartet hoch, bei Au├čentemperaturen von minus 10 Grad. Die Stadtverordnetenversammlung soll ├╝ber das weitere Vorgehen entscheiden. Eine Buslinie wurde von der polnischen Seite stets abgelehnt.

Die Stra├čenbahn sollte bis auf die Investitionskosten keine Zusatzkosten verursachen, weil man die bestehende Linie in die Lebuser Vorstadt kostenneutral umleiten wollte. Bindenden Charakter hatte das Ergebnis der Abstimmung zwar nicht, Oberb├╝rgermeister Patzelt (CDU) hielt das Projekt der grenz├╝berschreitenden Stra├čenbahn kurz nach der Abstimmung dennoch f├╝r auf Jahre gestorben.

In ersten Reaktionen aus dem Frankfurter Rathaus zeigten sich die Bef├╝rworter des Stra├čenbahnausbaus erwartungsgem├Ą├č entt├Ąuscht, die Gegner waren - wenig ├╝berraschend - zufrieden. Erstaunt hat einige Frankfurter Politiker die relativ hohe Abstimmungsbeteiligung. Das zeigt, dass die Menschen mitreden wollen, zitiert die M├Ąrkische Oderzeitung PDS-Chef Axel Henschke.

F├╝r die B├╝rgerumfrage wurden 58.000 Stimmzettel gedruckt, 38 Abstimmungslokale waren von 10 bis 18 Uhr ge├Âffnet. An mehreren Terminen konnten die B├╝rger in den Monaten zuvor ihre Fragen auf ├Âffentlichen Veranstaltungen mit Vertretern der Stadt und des Verkehrsbetriebes stellen. Die Haushalte erhielten ein Flugblatt mit entsprechenden Informationen zur Abstimmung und zum Netzausbau. Frankfurt (Oder) und die polnische Stadt Słubice, die bis Kriegsende ein Frankfurter Stadtteil war, wollten die Stra├čenbahn ├╝ber die Oder wieder beleben - bis 1945 war der damalige Stadtteil bereits an das Frankfurter Stra├čenbahnnetz angeschlossen.

Seit Anfang der 1990er Jahre wurde eine Nahverkehrsverbindung zwischen den Schwesterst├Ądten hitzig diskutiert. Lange Zeit wurde eine Busverbindung favorisiert. Seit etwa 2001 allerdings wurde von politischer Seite die Stra├čenbahn bevorzugt. Eine Studie ermittelte schlie├člich, dass die Stra├čenbahn den Verkehr g├╝nstiger bew├Ąltigen k├Ânnte als ein Bus. Auf die Stadt Frankfurt w├Ąren beim Ausbau Kosten in H├Âhe von etwa 800.000 Euro zugekommen, Dank F├Ârderung durch Europ├Ąische Union, Bund und Land. Profitiert h├Ątten neben den 65.000 Frankfurtern vor allem die 20.000 Słubicer, deren Kommune den Gro├čteil der Investitionen zu tragen gehabt h├Ątte.

Fast die gesamte Neubaustrecke h├Ątte im polnischen Teil der Stadt gelegen, Investitionen und Betriebskosten wollte der polnische Partner anteilig tragen. Bei den Słubicern war das Projekt trotz deutlich h├Âherer Kosten nie auch nur ansatzweise so umstritten wie auf deutscher Seite. Am 3. Februar 2005 hatten Frankfurts Stadtverordnete den Netzausbau bereits beschlossen, wenige Monate sp├Ąter aber tauchten neue Zahlen zu den Kosten auf. Die PDS schlug daraufhin eine B├╝rgerbefragung zum Projekt vor.

Stadtverordnete beugen sich B├╝rgervotum
Donnerstag, 16. Februar 2006

Es war nur noch eine Formalie, doch zwecks Abrundung des jahrelangen Trauerspiels um den Netzausbau der Stra├čenbahn in die polnische Nachbarstadt Słubice muss auch diese erw├Ąhnt werden: knapp einen Monat nach der B├╝rgerbefragung zum Netzausbau haben die Frankfurter Stadtverordneten den Ausbaubeschluss vom Februar 2005 aufgehoben. Damals war beschlossen worden, die Stra├čenbahn auf einem Rundkurs durch Słubice fahren zu lassen. Im Sommer stellte sich allerdings heraus, man hatte sich verrechnet, das Projekt kostet mehr Geld als vor der Beschlussfassung zum Ausbau gedacht. Daraufhin wurde eine B├╝rgerbefragung angesetzt, in der die Frankfurter B├╝rger f├╝r oder gegen den Ausbau votieren konnten. Zwar war der Ausgang dieser Befragung nicht bindend f├╝r die Entscheidung der Abgeordneten, da das Ergebnis mit 83% Ablehnung aber unerwartet deutlich ausfiel, nahm das Frankfurter Stadtparlament am 16.02.2006 den Ausbaubeschluss zur├╝ck. Die Stra├čenbahn nach Słubice wird nicht gebaut.

Stra├čenbahn nach Estland verkauft
Montag, 13. Mńrz 2006

Abreise nach Estland
Abreise nach Estland

Abreise nach Estland
Abreise nach Estland

Bei der Frankfurter Stra├čenbahn werden weitere nicht mehr ben├Âtigte Fahrzeuge aus dem Bestand genommen. Wie schon im Vorjahr ging wieder ein Fahrzeug in die Schrottpresse. Der 1987 gebaute und angelieferte Triebwagen 216, Typ KT4DM (1994 modernisiert), wurde erst im vorletzten Jahr abgestellt. Anders als in den vergangenen Jahren durfte dieser Wagen aber nicht jahrelang auf einem Abstellgleis auf eine bessere Zukunft hoffen, sondern wurde bald nach seiner Abstellung ausgemustert und verschrottet. Deutlich freundlicher ist die Geschichte um den zweiten ausgemusterten Wagen. Triebwagen 211, ebenfalls Baujahr 1987 (1994 modernisiert), wurde an den Stra├čenbahnbetrieb der Hauptstadt Estlands, nach Tallinn verkauft.

Die Stra├čenbahn in Tallinn (deutsch Reval) bekam bereits seit 1980 fabrikneue Gelenktatrawagen vom Typ KT4SU, die dem KT4D f├╝r den deutschen Markt ├Ąhnlich sind. Insgesamt wurden bis 1990 73 Fahrzeuge dieses Typs nach Tallinn geliefert. Ab 1996 ├╝bernahm Tallinn zus├Ątzlich gebrauchte KT4D aus Cottbus und Gera. Dass Frankfurt (Oder) deutlich neuere Fahrzeuge des gleichen Typs zu dieser Zeit nicht ebenfalls nach Osteuropa verkaufte, sondern lieber verschrottete, wurde vielerorts mit Kopfsch├╝tteln bedacht. Dem Vernehmen nach konnte man sich nicht auf einen angemessenen ├ťbernahmepreis und auf die Kosten├╝bernahme f├╝r den Transport einigen. Erstmals ging nun ein Frankfurter Fahrzeug auf die Reise zu einem osteurop├Ąischen EU-Partner. Der Triebwagen 211 verlie├č Frankfurt am 13. M├Ąrz 2006 und bereichert in Tallinn als Triebwagen 143 den Wagenpark. Nach 9 KT4DM im Jahr 2005 gingen somit zwei weitere Stra├čenbahnwagen aus dem Bestand. Zu diesem Zeitpunkt sind noch 19 KT4DM vorhanden und einsatzbereit, hinzu kommen 8 Niederflurwagen vom Typ GT6M.

Neue Quartierbuslinie 992
Montag, 1. Mai 2006

Bushaltestelle Blankenfeldstra├če
Bushaltestelle Blankenfeldstra├če

Bushaltestelle Blankenfeldstra├če
Bushaltestelle Blankenfeldstra├če

Die Stadtverkehrsgesellschaft hat erneut eine weitere Buslinie in ihr Programm aufgenommen. Wieder wird von der Erschlie├čung neuer Wohngebiete gesprochen. Diesmal experimentiert man mit Nebenstra├čen in Neuberesinchen. Vor allem ├Ąlteren Fahrg├Ąsten, die weiter entfernt von den vorhandenen Stra├čenbahnhaltestellen wohnen, soll das Angebot das Leben leichter machen.

Doch da eigentlich kein Geld vorhanden ist, wurde, wie so oft, gekleckert. Statt einmal sp├╝rbare Verbesserungen auf einer schon vorhandenen Linie vorzunehmen, wird hier und da mal ein Angeb├Âtchen neu installiert. Meist ging das schief, doch der Optimismus bei der SVF kennt keine Grenzen. Erinnert sei an die Quartierbuslinie von Rosengarten nach Neuberesinchen vor ein paar Jahren. Mit w├╝sten Taktzeiten fuhr diese Linie unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit. Der Stadtbus 750, sp├Ąter 989, bef├Ârderte ebenfalls vor allem warme Luft durch die Stadt und bei Taktzeiten von 65 bis 75 Minuten war jedem klar, dass der neue Quartierbus 992 ebenfalls bald wieder in Vergessenheit geraten sein wird. Am 22.09.2006 wurde das Angebot mangels Zuspruch noch vor Ende der Testzeit eingestellt. Schon am ersten Betriebstag hat man das Potenzial der Linie v├Âllig ├╝bersch├Ątzt. Man schickte sicherheitshalber gleich zwei Kleinbusse auf die erste Fahrt. Die Fahrg├Ąste blieben unbeeindruckt fern.

Linienf├╝hrung: Holzmarkt - Bischofstr. - Kellenspring - Anger - Gro├če M├╝llroser Str. - Johann-Eichorn-Str. - Birkenallee - Wintergarten - Clara-Zetkin-Ring - Konrad-Wachsmann-Str. - Jungclaussenweg - Birkenallee - Thomasiusstr. - Blankenfeldstr. - Willichstr. - Birkenallee - Johann-Eichorn-Str. - Gro├če M├╝llroser Str. - Walter-Korsing-Str. - Bischofstr. - Holzmarkt

Buslinien 989 und 992 eingestellt
Freitag, 22. September 2006

SVF-Kleinbusse am Holzmarkt
SVF-Kleinbusse am Holzmarkt

SVF-Kleinbusse am Holzmarkt
SVF-Kleinbusse am Holzmarkt

Wegen geringer Nachfrage wurde zum Feierabend am 22.09.2006 der Betrieb auf den Stadtbuslinien 989 und 992 eingestellt. Beide Linien wurden mit Kleinbussen betrieben, fuhren nur mit gro├čen Taktabst├Ąnden und rollten weitestgehend ohne Fahrg├Ąste durch die Stadt. Somit wird nach knapp 3 Jahren und 5 Monaten der Betrieb der ehemaligen CityBus Linie 989 (ehemals Linie 750), welche erstmalig zum 750. Jubil├Ąum der Stadt Frankfurt ihre Runden durch die Stadt drehte, aufgrund geringer Nachfrage komplett eingestellt. Die am 01.05.2006 eingef├╝hrte Quartierbuslinie 992, die als Partnerlinie der 989 den Holzmarkt in der Innenstadt mit den Randgebieten in Neuberesinchen erschlie├čen sollte, wird zusammen mit der Linie 989 ebenfalls eingestellt. Dadurch entfallen eine ganze Reihe Haltestellen. Die Haltestellen Gro├če M├╝llroser Stra├če und Bischofstra├če werden weiterhin im Schulbusverkehr der Linie 988 genutzt.

Fahrplanwechsel 2006
Sonntag, 10. Dezember 2006

Richtung Grenzbr├╝cke
Richtung Grenzbr├╝cke

Richtung Grenzbr├╝cke
Richtung Grenzbr├╝cke

Am zweiten Sonntag im Dezember ├Ąndern sich auch 2006 die Fahrpl├Ąne von Bussen und Bahnen. Seit Freitag, den 01.12.2006 war der neue Fahrplan in gewohnter Blattsammlung f├╝r 1,50 € im Kundenzentrum der Stadtverkehrsgesellschaft am Brunnenplatz erh├Ąltlich. Mit dabei war diesmal auch eine VBB-Karte, die alle VBB-Linien innerhalb des Landes Brandenburg und Berlin enth├Ąlt.

Die einzige Linien├Ąnderung betrifft die Haltestelle Am Wildpark. Statt bisher von der Buslinie 980, wird die Station seitdem von der Linie 982 bedient. Im Tagesverkehr bindet eine kleine Umwegfahrt die Haltestelle an die Linie 982 an, Linie 980 f├Ąhrt auf direktem Weg von Rosengarten zum Messegel├Ąnde und zur├╝ck.

Bereits seit September 2006 ist die Stadtverkehrsgesellschaft bem├╝ht, ihre Niederflurwagen auch am Wochenende einzusetzen. Zum Fahrplanwechsel kommen auch die Fahrg├Ąste der Stra├čenbahnlinie 2 und der Linie 4 in den Genuss, bei einigen Fahrten niederflurig bef├Ârdert zu werden. Die SVF entspricht damit Fahrgastw├╝nschen. Nicht mehr im neuen Fahrplan enthalten sind die bereits im September eingestellten Kleinbuslinien 989 und 992.

Auf acht Eisenbahnstrecken in Brandenburg wird das Angebot reduziert, das Land muss sparen. Meist fahren dabei am Wochenende die Z├╝ge statt alle 60 nur noch alle 120 Minuten. So auch auf der Linie OE36 (heute RB36) von Frankfurt ├╝ber Mixdorf, Beeskow, K├Ânigs Wusterhausen nach Berlin-Sch├Âneweide. Laut Angaben des Brandenburgischen Verkehrsministeriums fahren am Wochenende nur 300 bis 400 Leute mit den Z├╝gen dieser Linie. An Werktagen bleibt das Angebot unver├Ąndert.

Um den Fragen vieler Ortsfremder zuvorzukommen, zeigen die Stadtbuslinien seit dem Fahrplanwechsel an der Haltestelle Bahnhof in einer zweiten Zeile ihrer Zielangabe an, dass sie zur Grenzbr├╝cke, also der Stadtbr├╝cke zwischen Frankfurt und Słubice fahren.

Fahrzeugzu- und abg├Ąnge Stra├čenbahn 2006
2006

Abreise nach Estland
Abreise nach Estland

Abreise nach Estland
Abreise nach Estland

Zwei weitere Tatrawagen vom Typ KT4DM sind ├╝berz├Ąhlig und wurden ausgemustert. Wagen 211 wurde nach Tallinn verkauft und rollt als Wagen 143 durch die estnische Hauptstadt. Wagen 216 wurde im M├Ąrz 2005 abgestellt und in diesem Jahr schlie├člich verschrottet.

Wagenpark (Stand 31.12.2006) Anzahl
Vierachsige Triebwagen 19
Sechsachsige Triebwagen 8
Historische Wagen 7
Arbeitswagen 3

Fahrplanauskunft f├╝rs Handy
Donnerstag, 1. Februar 2007

Seit dem 1. Februar 2007 steht den SVF-Fahrg├Ąsten ein neuer Service zur Verf├╝gung. Mit SVF Mobil wird eine f├╝r den Nahverkehr entwickelte Auskunftsplattform f├╝r Handys angeboten. Fahrg├Ąste erhalten damit die M├Âglichkeit, jederzeit auf ihrem Mobiltelefon die Abfahrtszeiten, Haltestelleninformationen und Linienfahrpl├Ąne aller Frankfurter Stra├čenbahn- und Buslinien abzufragen und das weitestgehend kostenlos. Lediglich beim erstmaligen Download, bei Fahrplanupdates und News fallen vom Provider abh├Ąngige Kosten f├╝r den Datentransfer an.

Tarif├Ąnderung 2007
Sonntag, 1. April 2007

Zwanzig Monate nach der letzten Tarifanpassung werden zum 1. April 2007 die Fahrpreise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erneut erh├Âht. Der Einzelfahrschein AB kostet weiterhin 1,20 ÔéČ. Die Tageskarte AB verteuert sich von 2,60 ÔéČ auf 2,70 ÔéČ, die Monatskarte AB kostet nun 35 ÔéČ (bisher 34 ÔéČ), die Sch├╝ler-/Azubimonatskarte AB verteuert sich auf 26 ÔéČ (bisher 25,50 ÔéČ).

Einzelfahrausweise k├Ânnen noch bis zum 14.04.2007 benutzt werden, anschlie├čend besteht die M├Âglichkeit des Umtausches im Kundenzentrum Heilbronner Stra├če. Die Umtauschfrist endet 5 Monate nach In-Kraft-Treten des neuen Tarifes, in diesem Fall also am 31. August 2007. Zeitkarten des alten Tarifes sind bis zum Ablauf ihrer Geltungsdauer g├╝ltig; z. B. kann eine ab 15. M├Ąrz 2007 geltende Jahreskarte bis zu dem aufgedruckten Datum 14. M├Ąrz 2008 benutzt werden. Bei Abo-Karten wird der Preis ab dem Tarifwechsel angepasst. Die Nutzungszeit zu entwertender 7-Tage-Karten des alten Tarifes muss sp├Ątestens am 31. M├Ąrz 2007 beginnen. Nicht entwertete 7-Tage-Karten k├Ânnen wie Einzelfahrausweise umgetauscht werden.

Neue Haltestelle am Helene-See
Dienstag, 1. Mai 2007

Neue Endstation am Helene-See
Neue Endstation am Helene-See

Neue Endstation am Helene-See
Neue Endstation am Helene-See

Rechtzeitig zum Saisonstart 2007 wurde am Helene-See eine neue Busendstation fertiggestellt. Die alte Anlage aus den 1970-er Jahren am Oststrand geht damit au├čer Betrieb. In der N├Ąhe des Hauptstrandes halten und wenden die Busse nun auf einer neuen Anlage, die vom Land Brandenburg finanziert wurde. Etwas mehr als 120.000 ÔéČ soll die neue Haltestelle mit Wendeschleife gekostet haben. Die Buslinie 984 bedient die neue Haltestelle mit dem Beginn des Sommerfahrplans am 1. Mai. An der Kreuzung der Zufahrtsstra├če mit dem Radweg von und nach Frankfurt wurde eine weitere Haltestelle eingerichtet. Der Bus 984 f├Ąhrt nun wieder nach dem Sommerfahrplan, welcher zus├Ątzliche Fahrten zum Helene-See beinhaltet.

Die Saisonbuslinie 986, die in den letzten Jahren vom Bahnhof ├╝ber Neuberesinchen zum Helene-See fuhr, sollte im Sommer 2007 die neue Station eigentlich nicht mehr ansteuern. Die SVF k├╝ndigte kurz nach der Fertigstellung der neuen Haltestelle an, auf diese Buslinie verzichten zu wollen. Geringe Fahrgastzahlen waren der offizielle Grund, die permanente Finanznot des Unternehmens d├╝rfte aber auch eine Rolle spielen. Somit wird das Fahrtenangebot zum Naherholungsgebiet im Vergleich zum Vorjahr etwa halbiert. Die SVF gelobte, das Fahrgastaufkommen genau zu beobachten und bei Bedarf zus├Ątzliche Wagen einzusetzen. Der Umweg ├╝ber G├╝ldendorf und Lossow, diese Vororte bedient die verbleibende Linie 984 bei jeder Fahrt mit, verl├Ąngert die Fahrzeiten f├╝r Bade- und Ausflugslustige. So ├╝berraschte die SVF ihre Fahrg├Ąste kurz vor dem Beginn der Sommerferien damit, dass die Linie 986 doch wieder fuhr, wenn auch seltener als in den Vorjahren. Anfang September 2007 wurde dann verk├╝ndet, dass der Sommer 2007 unwiderruflich die letzte Saison f├╝r die Linie 986 gewesen war.

Ehemaliger Frankfurter Wagen in Chemnitz
Samstag, 23. Juni 2007

Historischer Triebwagen Chmenitz 802
Historischer Triebwagen Chmenitz 802

Historischer Triebwagen Chmenitz 802
Historischer Triebwagen Chmenitz 802

Seit Ende Juni 2007 f├Ąhrt ein ehemaliger Frankfurter Stra├čenbahnwagen durch Chemnitz. Der Gotha-Triebwagen 28 (Typ T57, Baujahr 1958) kam 1973 von der Stra├čenbahn Gotha nach Frankfurt (Oder) und war hier bis 1994 im Einsatz. Dann ging das Fahrzeug zur Stra├čenbahn nach Naumburg und drehte dort als Tw 33 einige Jahre seine Runden. Anfang 2007 wurde das Fahrzeug nach Chemnitz verkauft, wurde auf die Spurweite von 1.435 mm umgespurt und erhielt weitere kleine ├änderungen an der Fahrzeugtechnik sowie dem Wagenkasten. In Chemnitz absolvierte er am 23. Juni 2007 seine erste Fahrt als Chemnitzer historischer Triebwagen 802 im Fahrgasteinsatz.

Der Wagen ist f├╝r Chemnitz historisch wertvoll: 47 Jahre zuvor wurde mit Bahnen dieses Typs in der Stadt (damals Karl-Marx-Stadt) der Normalspur-Betrieb er├Âffnet. Von den einst zehn Frankfurter Triebwagen vom Typ T57 sind somit noch vier im Einsatz. Wagen 28 nun als Tw 802 in Chemnitz, Wagen 29 und 35 geh├Âren der Museumswerkstatt f├╝r Technik und Verkehr in Frankfurt (Oder), Wagen 32 ist seit 1995 bei der Stadtverkehrsgesellschaft als Arbeitswagen 2 im Einsatz.

├ťbergabe Haltestelle Conergy
Donnerstag, 26. Juli 2007

Bahnsteig├╝berdachung Conergy SolarModule
Bahnsteig├╝berdachung Conergy SolarModule

Bahnsteig├╝berdachung Conergy SolarModule
Bahnsteig├╝berdachung Conergy SolarModule

Die Sommerbaustelle 2007 bei der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) ist beendet. Ausgebessert wurde erneut an der Strecke nach Markendorf (Linie 3 und Linie 4). Es wurde die innere Bogenschiene zwischen ├ťbergang Conergy-Stra├če und der Haltestelle Gartenstadt erneuert. Weiterhin wurde mittels Stopfmaschine der Schotter nachgestopft und die Gleislage begradigt. Dabei wurde die Schieflage in der Art entfernt, dass der Bahn├╝bergang auch von Niederflurbussen passiert werden kann.

Die Haltestelle Friedensh├Âhe war vom 5. Juni bis 25. Juli 2007 wegen Umbauma├čnahmen au├čer Betrieb. Am 26. Juli wurde die Station unter dem neuen Namen Conergy SolarModule dem Verkehr ├╝bergeben. Die Station erhielt neue Bahnsteige und ist behindertengerecht ausgestattet. Der Fu├čg├Ąnger├╝berweg an der Haltestelle wurde ebenfalls erneuert. Eine ungew├Âhnlich aufw├Ąndige Bahnsteig├╝berdachung wurde im November 2007 errichtet, eine dynamische Fahrgastinformation SmartInfo folgte stadteinw├Ąrts ebenfalls etwas sp├Ąter.

Eingleisig in der Gartenstadt
Eingleisig in der Gartenstadt

Eingleisig in der Gartenstadt
Eingleisig in der Gartenstadt

Erneut wurde das Prinzip Fahren & Bauen angewandt. Dabei wird die Strecke nicht komplett au├čer Dienst genommen und ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, sondern die Stra├čenbahnen umfahren die Baustelle. So wurde in diesem Fall eingleisig gefahren. Auf einem Gleis wurde gebaut, auf dem anderen fuhren die Bahnen. Weil die Streckenabschnitte wegen fehlender Gleiswechsel lang sind, konnte der sonst ├╝bliche 10-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten nicht angeboten werden. Die Stra├čenbahnlinie 3 endete vom 4. bis 16. Juli schon an der Kopernikusstra├če, nach Markendorf fuhr nur die Linie 4. Wo die Bahn auf dem falschen Gleis rollt, hat man vor den T├╝ren keine Bahnsteige. Das Aus- und Einsteigen erfolgte daher meist an den gepflasterten Fu├čg├Ąnger├╝berwegen am Ende einer Haltestelle. Technisch gesichert waren die eingleisigen Bereiche ├╝brigens nicht. Die Baustelle wurde mittels eines Kreuzungsplans gesichert. Es durften au├čer den planm├Ą├čigen Fahrten der Linie 4 keine Fahrten (Sonder-/ Betriebsfahrten) nach Markendorf stattfinden. Wenn dies nicht zu vermeiden waren, regelte man sie ├╝ber die Leitstelle. Genutzt wurden die Gleiswechsel unweit der Stationen Markendorf, Siedlung und Kopernikusstra├če. Zum Abschluss der Gleisbauarbeiten fuhren am 14. und 15. Juli ganzt├Ągig Busse im Ersatzverkehr, die Arbeiten an der Haltestelle Conergy SolarModule waren allerdings erst am 26. Juli abgeschlossen. Statt der urspr├╝nglich angek├╝ndigten 4 Wochen, dauerte es also etwa 6 Wochen.

2013 wurde das Frankfurter Conergy-Werk an die Firma Astronergy verkauft. Seit 2014 hei├čt die Haltestelle Astronergy Solarmodule.

Ver├Ąnderte Haltestellen Bus 984, 988 und N2
Freitag, 24. August 2007

Auf W├╝nsche von Eltern reagierte die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (SVF) zum Schuljahresbeginn 2007/2008. Die Buslinie 984 (bis 1998 Buslinie F) fuhr seit vielen Jahren zwischen Platz der Republik und Carthausplatz in beiden Richtungen auf unterschiedlichen Routen. Stadtausw├Ąrts rollten die Wagen fr├╝her durch die Gubener Stra├če, seit Jahren allerdings wie die Stra├čenbahn durch die Lindenstra├če. In der Gegenrichtung fuhren die Busse durch die Walter-Korsing-Stra├če. Dabei mussten Sch├╝ler des Friedrichsgymnasiums auf ihrem Weg von der Bushaltestelle zur Schule mehrere Stra├čen ├╝berqueren.

Zum 24. August 2007 wurde das ge├Ąndert, die Busse fahren vom Buschm├╝hlenweg kommend nicht mehr durch die Walter-Korsing-Stra├če sondern entgegen der Einbahnstra├čenregelung durch die Lindenstra├če. Stra├čenbahnen und Busse im Ersatzverkehr durften hier schon l├Ąnger, bzw. schon immer gegen die Einbahnstra├če fahren. Nun rollen Linienbusse (Linie 984), Schulbusse (Linie 988) und Nachtbusse (Linie N2) in beiden Richtungen durch die Lindenstra├če und halten in Richtung Bahnhof an der in die Lindenstra├če verlegten Haltestelle Walter-Korsing-Stra├če und wie die Stra├čenbahn an den Haltestellen Anger und Gertraudkirche. Die Haltestelle Kellenspring entf├Ąllt.

Bus 986 letztmalig zum Helene-See
Sonntag, 26. August 2007

Gelenkbus 535 zum Helene-See
Gelenkbus 535 zum Helene-See

Gelenkbus 535 zum Helene-See
Gelenkbus 535 zum Helene-See

Entgegen der Ank├╝ndigung der Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) vom Ende April 2007 fuhr die Buslinie 986 im Sommer 2007 doch wieder zwischen Frankfurt und Helene-See. Vom Ferienbeginn am 12. Juli bis zum 26. August 2007 rollten die Wagen auf der Route vom Bahnhof zum Helene-See. Sie machten dabei an den im Fr├╝hjahr 2007 eingerichteten neuen Haltestellen am Helene-See Station.

Doch nach dem Ende der Schulferien gab die SVF bekannt, dass die Saison 2007 die letzte f├╝r die Linie 986 war. Mit der Linie 984 w├╝rde bereits ein Busverkehr zwischen Bahnhof und Helene-See angeboten. Statt 9.600 Fahrg├Ąsten im Sommer 2006 nutzten beide Linien in diesem Jahr nur noch 8.700 Personen. Zwar nutzten 7.100 davon die Linie 986 und nur 1.600 den 984er Bus zum See, auf letzteren kann man jedoch nicht verzichten, bedient doch die Linie 984 als einzige Linie den Buschm├╝hlenweg, G├╝ldendorf und Lossow.

Im Dezember 2009 wurde zwischen Bahnhof und Spitzkrug eine Schnellbuslinie eingerichtet, die die freie Liniennummer 986 erhielt. Doch dieses Angebot wurde im Laufe der Zeit immer weiter reduziert. Ende 2015 waren so wenige Schnellkurse ├╝brig geblieben, dass man diese bis zu ihrer Einstellung noch als Linie 981 kennzeichnete. Die Linienbezeichnung 986 war wieder frei. Als im Sommer 2016 die letzte zum Helene-See verbliebene Buslinie 984 wegen Bauarbeiten im Buschm├╝hlenweg gro├čr├Ąumig umgeleitet werden musste, setzte der Verkehrsbetrieb die Buslinie 986 wieder zwischen Bahnhof und Helene-See ein. Seitdem ist sie wieder im Sommer unterwegs.

Fahrplanwechsel 2007
Sonntag, 9. Dezember 2007

Stadtverkehr: Der Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 bringt, wie schon in den letzten Jahren, nur wenige ├änderungen im Frankfurter Nahverkehr. Alle Stra├čenbahn- und Buslinien bleiben erhalten. Im Linienweg ver├Ąndert wurde lediglich die Buslinie 981, die erstmals mit einer ganzen Reihe von Fahrten das Wohngebiet am R├Âmerh├╝gel mit bedient. Bisher fuhr dort ausschlie├člich die Buslinie 980 mit wenigen Fahrten an Werktagen. Ebenfalls neu ist die Haltestelle First Solar Manufacturing an der gleichnamigen Fabrik f├╝r Solaranlagen. Werktags im Fr├╝hverkehr wird die neue Station ein bis zweimal je Richtung bedient.

Weitere ├änderungen betreffen Fahrzeiten in Richtung Messegel├Ąnde. Die Bahnen der Linien 2 und 5 fahren nun zwar im optimal halbierten Takt, daf├╝r funktionieren die Anschl├╝sse zwischen den Bahnen aus S├╝d und Neuberesinchen und den Bahnen zum Messegel├Ąnde an der Haltestelle Zentrum nicht mehr. M├Âchte man von der August-Bebel-Stra├če zum Friedhof, steht man seit dem Fahrplanwechsel 9 Minuten am Bahnhof. Bisher reichten 2 Minuten Wartezeit an der Haltestelle Zentrum. Verst├Ąndlich ist der Wunsch der SVF, die Taktabst├Ąnde zwischen parallel fahrenden Linien m├Âglichst gleichm├Ą├čig zu gestalten. Bisher fuhren die Linien 2 und 5 im 7/13-Minuten-Abstand, k├╝nftig im sauberen 10/10-Minuten-Abstand. Erkauft wurde diese S├Ąuberung durch schlechtere Anschl├╝sse.

Neu im Angebot ist eine Fahrt im Fr├╝hverkehr am Wochenende auf der Linie 4, mit der die Arbeiter der Solarfabriken besser zur Arbeit kommen. Zur├╝ckgenommen wurde eine ├änderung der Linienf├╝hrung der Nachtbuslinie N1 vom 30. Juni 2007. Wie bis dahin ├╝blich, fahren die Wagen wieder gegen den Uhrzeigersinn vom Bahnhof zun├Ąchst in die Innenstadt, dann ├╝ber das Hansa-Viertel, durch das Klingetal, durch die August-Bebel-Stra├če zur├╝ck zum Bahnhof. Auch die Haltestelle Perleberger Stra├če wird wieder aus dem Programm der Linie N1 genommen.

Regionalverkehr: Wegen Bauarbeiten im Magdeburger Hauptbahnhof wird der RegionalExpress RE 1 ab 25. Mai 2008 bis Magdeburg-Buckau verl├Ąngert. Dort wird der Anschluss zum Fernverkehr in der Relation Leipzig ÔÇô Magdeburg ÔÇô Hannover hergestellt.

Studentenbus zwischen Frankfurt und Słubice
Montag, 28. Januar 2008

Studentenbus 2008
Studentenbus 2008

Studentenbus 2008
Studentenbus 2008

Seit Jahren wird eine Nahverkehrsverbindung zwischen den Schwesterst├Ądten Frankfurt (Oder) und Slubice diskutiert. Zwischendrin erinnern die Studenten der beiderseits der Oder angesiedelten Uni vom 28. Januar bis 8. Februar 2008 die Stadt daran, f├╝r B├╝rger und Studenten ein passendes Nahverkehrsangebot zu schaffen. Der Allgemeine Studentische Ausschuss (AStA) hat 3.000 Euro spendiert und bei der StadtverkehrsGmbH (SVF) einen Linienverkehr f├╝r zwei Wochen gemietet. Aus rechtlichen Gr├╝nden durften den Bus allein Studenten und Universit├Ątsangeh├Ârige benutzen - eine Genehmigung f├╝r einen ├Âffentlichen Linienbetrieb hatten die Studenten nicht.

Am Tag der Grenz├Âffnung pendelte im Stundentakt bereits ein Kennenlernbus zwischen Markendorf und Slubice - am 21. Dezember 2007 entfielen mit dem Beitritt Polens zum Schengenraum die Grenzkontrollen zwischen Frankfurt und Slubice. Der neuerliche Studentenbus sollte Politiker motivieren, die neue Reisefreiheit auch f├╝r Fahrg├Ąste ├Âffentlicher Verkehrsmittel erlebbar zu machen. Seit den 1990er Jahren wird in beiden St├Ądten dar├╝ber gestritten, ob und wie man beide St├Ądte mit ├Âffentlichen Verkehrsmitteln verbinden k├Ânnte. Zun├Ąchst wurde eine Buslinie diskutiert. Diese lehnten polnische Taxifahrer ab weil sie um ihr Gesch├Ąft f├╝rchten. Dann wurde eine Stra├čenbahnanbindung geplant. Diese wurde von den Frankfurter B├╝rgern in einem B├╝rgerentscheid Anfang 2006 abgelehnt.

Erst im Dezember 2012 ging der Bus 983 zwischen Frankfurt und Slubice auf Linie. Die Nutzerzahlen ├╝bertrafen die Erwartungen. Der Bedarf an einer solchen Verbindung hat sich bewiesen.

Tarif├Ąnderung 2008
Dienstag, 1. April 2008

Die Verkehrsbetriebe des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) erh├Âhen zum 1. April 2008 die Tarife. F├╝r Einzelfahrausweise und Tageskarten bleiben die Preise unver├Ąndert. Der Preis f├╝r Monatskarten hingegen wird sowohl im Stadt- als auch im Regionalverkehr angehoben. K├╝nftig erfolgt eine Trennung der Preish├Âhen zwischen den Tarifbereichen Frankfurt A/B und B/C. Die Preise f├╝r die Kleingruppenkarten werden angehoben. Einzelfahrausweise des Erm├Ą├čigungstarifes gelten f├╝r Kinder von 6 bis einschlie├člich 14 Jahren (bisher nur bis zum Alter von 13 Jahren).

Der seit 1997 angebotene Kurzstreckentarif entf├Ąllt. Zun├Ąchst konnten mit diesem Angebot bis zu 3 Haltestellen zum Preis von 1,50 DM gefahren werden. Das Umsteigen war mit einem Kurzstreckenfahrschein nie zugelassen. Zuletzt kostete der Fahrschein 1 Euro (erm├Ą├čigt 0,80 EUR) und galt f├╝r eine Fahrt bis zu 4 Stationen.

110 Jahre Stra├čenbahn Frankfurt (Oder)
Samstag, 24. Mai 2008

110 Jahre Frankfurter Stra├čenbahn
110 Jahre Frankfurter Stra├čenbahn

110 Jahre Frankfurter Stra├čenbahn
110 Jahre Frankfurter Stra├čenbahn

Am Sonnabend, den 24. Mai 2008 wurde das 110-j├Ąhrige Bestehen der Frankfurter Stra├čenbahn nachgefeiert. Der eigentliche Jahrestag lag im Januar, wegen des sch├Âneren Wetters wurden der Geburtstag und ein Tag f├╝r die Fahrg├Ąste in den Fr├╝hling verlegt. Das Warten hat sich gelohnt.

Fahrzeugkorso: Nach der Er├Âffnung durch einen Spielmannszug und den Stra├čenbahnchef setzte sich um 11 Uhr am ehemaligen Betriebshof in der Bachgasse (heute Sitz der Museumswerkstatt f├╝r Technik & Verkehr e. V.) ein Fahrzeugkorso, bestehend aus 14 Stra├čenbahnwagen und (teils) historischen Bussen in Bewegung. Angef├╝hrt wurde der Fahrzeugkorso durch den Geraer Triebwagen 29 (Baujahr 1905), der mit seinen 103 Jahren das ├Ąlteste Fahrzeug des Tages war. Es folgten weitere Gastfahrzeuge, der Cottbuser historische Triebwagen 24 (Baujahr 1928) und sein Beiwagen 13 (Baujahr 1928).

Den n├Ąchsten Block bildeten historische Wagen aus Frankfurter Best├Ąnden. Vorneweg die beiden Klassiker Wagen 41 und 60 (beide Baujahr 1936). Weiter ging es chronologisch nach dem Baujahr geordnet mit dem LOWA-Triebwagen 38 (Typ ET54, Baujahr 1955). Dieses Fahrzeug wurde 2002 aus Naumburg (dort Tw 28) ├╝bernommen, vom Verein Museumswerkstatt hergerichtet und nun erstmals in Frankfurter 70er-Jahre-Farbgebung der breiten ├ľffentlichkeit pr├Ąsentiert. Dahinter folgte der Gotha-Wagen 35 (Typ T57, Baujahr 1957), seit einigen Wochen wieder in seiner letzten Linienfarbgebung. Daran schloss sich Frankfurts historischer Gotha-Zug, bestehend aus Tw 49 (Typ T2-62, Baujahr 1964) und Bw 113 (Typ B57, Baujahr 1957) an.

Hinter den historischen Fahrzeugen zeigte die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) ihren Arbeitswagen 2 (Typ T57, Baujahr 1961, ex Tw 32), eine Tatradoppeltraktion mit werbefreier, wei├čgr├╝ner Farbgebung (Tw 221+220, beide Typ KT4DM, beide Baujahr 1987) und den Niederflurwagen 302 (Typ GT6M, Baujahr 1993). Dahinter konnten die Frankfurter B├╝rger einen Leoliner kennenlernen. Bei der Neubeschaffung von Stra├čenbahnwagen nach 2010 k├Ânnte dieses Fahrzeug den Zuschlag bekommen. Es handelte sich um einen Gastwagen aus Halberstadt (Tw 5). Dann folgten die Busse, angef├╝hrt vom H6B-Zug aus Chemnitz, einem VW K├╝belwagen einer Frankfurter Fahrschule, der RTO mit Anh├Ąnger aus Eberswalde, Robur, ein Ikarus 280 aus Cottbus in ├ťberlandausf├╝hrung mit nur zwei T├╝ren, ein Mercedes-Benz-Gelenkdieselbus vom Typ O405G, dem ehemaligen Info-Mobil der SVF (Typ MB O305) und aus dem aktuellen Park je ein Normal- und Gelenkwagen sowie ein Mercedes-Benz-Kleinbus vom Typ Sprinter.

Gro├č war die Fotografenschar an der Korsostrecke, die die Fahrzeuge von der Bachgasse zum Messegel├Ąnde am Westkreuz und weiter zum Betriebshof in Neuberesinchen brachte. An der Haltestelle Birkenallee legten die Wagen einen Fotostopp ein. Die Polizei sicherte den Fahrzeugen freies Geleit, an der August-Bebel-Stra├če hatten Frankfurter gar Tisch und St├╝hle an die Paradestrecke gestellt. F├╝r den regul├Ąren Linienverkehr wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Betriebshoffest: Unter dem Namen Tag f├╝r die Fahrg├Ąste boten SVF und Museumswerkstatt auch am Nachmittag einiges auf. Auf dem Betriebshof in Neuberesinchen waren Infost├Ąnde, Imbissbuden, eine B├╝hne mit Kulturprogramm aufgebaut. Die Frankfurter historischen Wagen 35, 38, 49+113 und 60 absolvierten zahlreiche Sonderfahrten in die Innenstadt. Das dabei eingenommene Fahrgeld hilft der Museumswerkstatt, die alten Bahnen auch k├╝nftig zu erhalten und zu betreiben.

Stra├čenbahnhaltestelle Bahnhof umgebaut
Samstag, 30. August 2008

Baustelle am Bahnhof am 26. August 2008
Baustelle am Bahnhof am 26. August 2008

Baustelle am Bahnhof am 26. August 2008
Baustelle am Bahnhof am 26. August 2008

Die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) hat vom 17. Juli bis 30. August 2008 die Gleisanlage in der Bahnhofstra├če zwischen Spiekerstra├če und Bahnhofstunnel umgebaut. Dies geschah zur Herstellung einer optimierten Trassenf├╝hrung und einer besseren Bedienqualit├Ąt an der Stra├čenbahnhaltestelle Bahnhof. Mit der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes im Jahr 1998/99, wurden bez├╝glich der Verkn├╝pfung zum Eisenbahnverkehr mit Bussen wesentliche Qualit├Ątsverbesserungen realisiert. Eine Verlegung der Stra├čenbahntrasse mit einer Haltestelle unmittelbar vor dem Bahnhof ist schon zum damaligen Zeitpunkt nicht in Betracht gezogen worden.

Dennoch wurde ein Umbau auch der Stra├čenbahnhaltestelle aus folgenden Gr├╝nden f├╝r notwendig erachtet: die im Herbst 1980 er├Âffnete Station war nicht behindertengerecht, enge Gleisradien erzeugten L├Ąrm durch quietschen in den Kurven, trotz geringer m├Âglicher Geschwindigkeiten war der Fahrkomfort f├╝r die Fahrg├Ąste gering. Desweiteren waren die bisherigen Haltestelleninseln sehr schmal, so dass Wartehallen nicht dort sondern am Stra├čenrand aufgestellt werden mussten und es fehlte ein Spritzwasserschutz zur Fahrbahn des Autoverkehrs.

Zur Verringerung der Schwingungsausbreitung wurden 180 Meter Doppelgleis als elastisch gelagerte Schienen eingebaut. Die Stra├če wurde in diesem Bereich erneuert, neue Bahnsteige f├╝r die Stra├čenbahn errichtet, die angrenzenden Nebenfl├Ąchen neu gebaut. Neue Masten tragen die ver├Ąnderte Fahrleitung. Die Ausstattung der Haltestelle mit Wartehallen, Haltestellenschildern und Fahrgastinformationssystemen folgte in den Folgewochen.

Neubau Stra├čenbahnhaltestelle: Die alten Bahnsteige lagen nur etwa 12 cm ├╝ber dem Stra├čenniveau, so dass Fahrg├Ąste mit Rollstuhl selbst in Niederflurfahrzeuge nicht ohne Hilfe einsteigen konnten. Im Zuge des Neubaus wurde die Stra├čenbahntrasse an den Stra├čenrand verlegt, so dass zum Erreichen der Haltestellen von der Bahnhofsseite einmal weniger die Fahrspuren des Autoverkehrs ├╝berquert werden m├╝ssen. Die neuen 3,50 Meter breiten behindertengerechten Bahnsteige sind 40 Meter lang und haben 4 Meter lange Zugangsrampen. Die Bahnsteigkanten sind mit dem sogenannten Dresdner Combibord versehen, 23 cm hoch und sind f├╝r das Halten von Bussen und Stra├čenbahnen ausgelegt. Die Gestaltung der Haltestellen orientiert sich am Aussehen der Bushaltestellen vor dem Bahnhofsgeb├Ąude, ein Spritzschutz wird errichtet. Beleuchtet werden die Bahnsteige durch die vorhandene Stra├čenbeleuchtung. Eine Bedienung der neuen Haltestelle durch Buslinien ist nicht vorgesehen, lediglich im Ersatzverkehr werden Busse hier halten.

Die Ampel im Bereich wird in die beiden Teilknoten Tunnelzufahrt und Spiekerstra├če aufgeteilt. Aus Richtung Bahnhofstunnel wird an der Spiekerstra├če f├╝r den Autoverkehr eine Rot-Gelb-Signalisierung errichtet, hat der Autoverkehr also freie Fahrt, ist die Ampel an dieser Stelle dunkel. In der Spiekerstra├če leuchten gelbe Warnblinker wenn eine Stra├čenbahn sich n├Ąhert.

Die Strecke konnte wie geplant am Sonntag, den 31. August 2008 wieder in Betrieb gehen, bereits am 29. August wurden Probefahrten durchgef├╝hrt. In den gut sechs Wochen, die die Bauarbeiten andauerten, musste der Stra├čenbahnverkehr in diesem Bereich unterbrochen werden. Vier der f├╝nf Frankfurter Stra├čenbahnlinien (Linie 1, 3, 4 und 5) befahren diese Strecke, so dass die Fahrplan├Ąnderungen umfangreich ausfielen.

Bahnsteigverl├Ąngerung Dresdener Platz
Montag, 20. Oktober 2008

Korrespondenzhalt am Dresdener Platz
Korrespondenzhalt am Dresdener Platz

Korrespondenzhalt am Dresdener Platz
Korrespondenzhalt am Dresdener Platz

Die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) verl├Ąngert an der Bus- und Stra├čenbahnhaltestelle Dresdener Platz die Bahnsteige. Dadurch soll vor allem das Umsteigen von einer Stra├čenbahn in die andere erleichtert werden. In den Herbstferien 2008 wird mit einem geringeren Verkehrsaufkommen gerechnet, so dass tags├╝ber der Stra├čenbahnverkehr unterbrochen und die Bahnsteigverl├Ąngerung realisiert werden kann.

Seit dem Wegfall der Stra├čenbahnlinie 6 im August 2005 besteht zwischen der Innenstadt und dem Wohngebiet Neuberesinchen nur noch alle 20 Minuten eine direkte Verbindung mit der Stra├čenbahnlinie 1. Um weitere Fahrm├Âglichkeiten anbieten zu k├Ânnen, wurde der Fahrplan so gelegt, dass zun├Ąchst mit der Linie 3 aus dem Zentrum zum Dresdener Platz gefahren wird und dort in die Linie 5 nach Neuberesinchen umgestiegen werden kann. Die Linie 5 kommt seitdem kurz nach der Linie 3. Um auch von der Linie 5 in die Linie 3 umsteigen zu k├Ânnen, m├╝ssen beide Linien gleichzeitig am Bahnsteig halten. Daf├╝r reichten die Bahnsteigl├Ąngen bisher nicht aus. Warum man einen solchen langen Bahnsteig nicht an der k├╝rzlich umgebauten Haltestelle Bahnhof realisiert hat, ist nicht bekannt.

Auf den beiden genannten Linien, deren Korrespondenzhalt besonders wichtig ist, kommen unter anderem Tatra-Doppeltraktionen (Linie 5) und Niederflurwagen vom Typ GT6M (Linie 3 und 5) zum Einsatz. Soll davon je ein Zug am selben Bahnsteig halten, ist eine Bahnsteigl├Ąnge von 60 Metern n├Âtig, Frankfurts Stra├čenbahnsteige sind in der Regel nur 40 Meter lang. Darum verl├Ąngert der Verkehrsbetrieb die beiden Bahnsteige am Dresdener Platz nun um 20 Meter. Die Haltestelle wurde 1980 eingerichtet und 1997 letztmalig saniert.

Fahrplanwechsel 2008
Sonntag, 14. Dezember 2008

Buslinie 982 auf neuen Wegen
Buslinie 982 auf neuen Wegen

Buslinie 982 auf neuen Wegen
Buslinie 982 auf neuen Wegen

Zum Fahrplanwechsel 2008 gab es wenig Neues, worauf sich Frankfurts Fahrg├Ąste h├Ątten einstellen m├╝ssen. Takt- und Betriebszeiten blieben ebenso unver├Ąndert wie das Liniennetz. Die einzige nennenswerte ├änderung betrifft den Linienweg der Buslinie 982. Im November 2004 wurde der Zustand der Stra├čenbr├╝cke zwischen Rosengarten und Pagram ├╝ber die Eisenbahn Berlin - Frankfurt (Oder) als so marode eingestuft, dass Fahrzeuge ab 3,5 t - also auch Stadtbusse - sie nicht mehr benutzen durften. Linie 982 wurde daher seit 2004 umgeleitet. Inzwischen ist besagte Br├╝cke saniert und der Bus kann wieder auf seine eigentliche Linienf├╝hrung zur├╝ckkehren. Die Haltestellen Rosengarten, Lindenplatz und Rosengarten, Waldstra├če werden wieder bedient.

Durch die Umleitung verl├Ąngerte sich die Umlaufzeit. Um Mehrkosten zu vermeiden, wendete Bus 982 daher schon in Markendorf, Ort. Die Weiterfahrt nach Markendorf, Siedlung und zum Klinikum entfiel. Zumindest bis zum Klinikum wurde Linie 982 am 22.12.2008 wieder verl├Ąngert.

Fahrzeugzu- und abg├Ąnge Stra├čenbahn 2008
2008

Sieht aus wie neu
Sieht aus wie neu

Sieht aus wie neu
Sieht aus wie neu

Der Triebwagen 35 (Typ T57, Baujahr 1957) war Frankfurts erster Gothawagen. 37 Jahre lang, von 1958 bis 1995, stand er im Linieneinsatz. Danach diente er 13 Jahre als Arbeitswagen 3. Zum 110. Geburtstag der Frankfurter Stra├čenbahn wurde er zum historischen Triebwagen 35 umgestaltet.

Wagenpark (Stand 31.12.2008) Anzahl
Vierachsige Triebwagen 19
Sechsachsige Triebwagen 8
Historische Wagen 8
Arbeitswagen 2

Streckenk├╝rzung in Lebuser Vorstadt f├╝r 2010 geplant
Donnerstag, 26. Februar 2009

Gleiskreuzung Stra├čenbahn/Hafenbahn Berliner Stra├če
Gleiskreuzung Stra├čenbahn/Hafenbahn Berliner Stra├če

Gleiskreuzung Stra├čenbahn/Hafenbahn Berliner Stra├če
Gleiskreuzung Stra├čenbahn/Hafenbahn Berliner Stra├če

Die M├Ąrkische Oderzeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 26. Februar 2009, dass es bei der Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) Pl├Ąne g├Ąbe, die unrentable Stra├čenbahnstrecke in die Lebuser Vorstadt um etwa 1,1 km zu k├╝rzen. Bereits in der Diskussion um eine m├Âgliche Streckenerweiterung ins benachbarte Słubice im Jahr 2005 machte die SVF deutlich, dass sie die Stra├čenbahn in der Lebuser Vorstadt durch eine Buslinie ersetzen m├Âchte.

Im Nahverkehrsplan der Stadt Frankfurt (Oder) f├╝r die Jahre 2008 bis 2012 wird die Verkehrssituation im hinteren Bereich der Strecke (etwa ab Hst. Am Winterhafen) so umschrieben: Nach Gutachten 12/2004 betr├Ągt die durchschnittliche werkt├Ągliche Fahrgastnachfrage auf der Linie 1 im Abschnitt Herbert-Jensch-Stra├če ca. 1.000 Fahrg├Ąste/Werktag im Querschnitt. Weiterhin hei├čt es, dass: f├╝r den Fall einer k├╝nftig weiter zur├╝ckgehenden Fahrgastnachfrage in der Lebuser Vorstadt ÔÇŽ eine Stra├čenbahnwendeschleife im Bereich Klingetal / Hafenstra├če zweckm├Ą├čig sein k├Ânnte, wobei auch eine Weiterfahrt f├╝r nur jede zweite Bahn in Betracht gezogen wird. Die Zeitung berichtet weiterhin, dass der Verkehrsbetrieb f├╝r das Jahr 2010 zum Bau der Wendeschleife in der Berliner Stra├če 1,05 Mio. Euro einplant. Die neue Wendeschleife w├╝rde ├Âstlich der Berliner Stra├če in H├Âhe der Kreuzung mit der Goepelstra├če und Hafenstra├če entstehen.

Der Gesch├Ąftsf├╝hrer der SVF, Michael Ebermann, regte an, statt der Gleisschleife an der Berliner Stra├če eine Verl├Ąngerung zum Spitzkrug ├╝ber die Goepelstra├če zu errichten. Dort allerdings entstand erst vor wenigen Jahren ein Fahrradweg auf der alten Trasse der nicht mehr genutzten Hafenbahn. Da der Regionalbusverkehr von und nach Frankfurt k├╝nftig verst├Ąrkt am Stadtrand enden soll und die regionalen Fahrg├Ąste dort in die st├Ądtischen Verkehrsmittel umsteigen sollen, w├╝rde das Verkehrsaufkommen zwischen dem Spitzkrug und der Innenstadt zunehmen. Oder auch nicht, denn dieser Umsteigezwang k├Ânnte viele Fahrg├Ąste aus den umliegenden Landkreisen dazu bewegen, den ├Âffentlichen Verkehr zu meiden und stattdessen mit dem Auto nach Frankfurt zu fahren. Realistisch scheint der Plan der Spitzkruganbindung per Stra├čenbahn kaum.

Doch auch von der K├╝rzung bis zur Berliner Stra├če war fortan keine Rede mehr. W├Ąre die Strecke in die Lebuser Vorstadt tats├Ąchlich gek├╝rzt worden, w├Ąre das die erste Stilllegung bei der Frankfurter Stra├čenbahn seit 1970. Damals hatte man die Strecke im Buschm├╝hlenweg bis zum Stadion am Carthausplatz gek├╝rzt. 1980 wurde die Strecke durch die Leipziger Stra├če stillgelegt. Sie wurde jedoch durch eine Neubaustrecke ├╝ber den Dresdener Platz ersetzt. Zwischen 1992 und 1993 wurde die Strecke in die Lebuser Vorstadt letztmalig grundlegend erneuert. Dabei entstand auch ein neues Unterwerk zur Stromversorgung und der letzte eingleisige Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Klingestra├če und Am Winterhafen verschwand.

Tarif├Ąnderung 2009
Mittwoch, 1. April 2009

Zum 10. Geburtstag des Verbundtarifes hat der Verkehrsverbund seinen Nutzern zwei Geschenke gemacht. Zum Einen wird auf die j├Ąhrliche Tariferh├Âhung verzichtet. Nur wenige Monate vor der Landtagswahl in Brandenburg hatten die Politiker die von den Verkehrsunternehmen angefragte Preisanhebung abgelehnt. Ganz freiwillig kam das VBB-Geschenk also nicht.

Neu eingef├╝hrt wird ein von Fahrgastvertretern seit langem gefordertes Seniorenticket. Das VBB-Abo 65plus erm├Âglicht allen Fahrg├Ąsten ab einem Alter von 65 Jahren, f├╝r 45 Euro im Monat das gesamte VBB-Gebiet zu befahren. Bei diesem Schn├Ąppchenpreis verwundert es nicht, dass gleich zu Beginn etwa 45.000 Vertr├Ąge abgeschlossen wurden.

Unwetter legt Stra├čenbahn lahm
Samstag, 4. Juli 2009

Station Klingestra├če unter Wasser
Station Klingestra├če unter Wasser

Ein schweres Unwetter ├╝ber Ostbrandenburg hat am Nachmittag des 4. Juli 2009 vielerorts f├╝r Sch├Ąden gesorgt. In wenigen Stunden ergoss sich der gemittelte Niederschlag von zwei Monaten ├╝ber die Stadt. Zahllose Stra├čen waren ├╝berflutet, B├Ąume st├╝rzten um, Blitze verursachten Brandsch├Ąden. Betroffen von den ├ťberschwemmungen waren alle Stra├čenbahnlinien, so dass der Verkehr f├╝r mehrere Stunden komplett eingestellt wurde.

Der Bahnhofstunnel, zwischen den Haltestellen Bahnhof und Dresdener Platz gelegen, war wegen der in ihm stehenden Wassermassen weder f├╝r Autos, noch f├╝r Busse oder Stra├čenbahnen passierbar. Betroffen waren die Stra├čenbahnlinien 1 und 4 sowie die Buslinien 980 und 981. Die August-Bebel-Stra├če stand an der Unterf├╝hrung der Eisenbahnstrecke nach Eberswalde, zwischen den Haltestellen Kantstr. und Kie├člingplatz, so tief unter Wasser, dass auch die Stra├čenbahnlinie 2 nicht mehr fahren konnte. Die Berliner Stra├če war auf H├Âhe der Haltestelle Klingestr., Stra├čenbahnlinie 1, nicht mehr passierbar. In der Herbert-Jensch-Stra├če (ebenfalls Strecke in die Lebuser Vorstadt) hatten Sand und Ger├Âll vom Oderhang die Stra├čenbahnschienen unter sich begraben. Im Vorort Lichtenberg hat ein umgefallener Baum ein Bus-Warteh├Ąuschen zerst├Ârt.

Fahrplanwechsel 2009
Sonntag, 13. Dezember 2009

Die Schnellbusverbindung 986 vom Bahnhof zum Spitzkrug ist die einzige gr├Â├čere Neuerung im neuen Fahrplan. Daneben haben sich nur einzelne Fahrzeiten ge├Ąndert. Ab 13. Dezember 2009 gilt der neue Fahrplan f├╝r die Verkehrsmittel im Raum Frankfurt.

Im Frankfurter Nahverkehr bleiben alle Linien erhalten. Wieder eingerichtet wurde bereits am 7. Dezember zus├Ątzlich die Buslinie 986, welche montags bis freitags (au├čer an Feiertagen) eine Schnellverbindung ohne Zwischenhalte zwischen den beiden Haltestellen Bahnhof und Perleberger Stra├če am Spitzkrug herstellt. Dies geschieht im Zusammenhang mit den ausgeweiteten Aktivit├Ąten der Deutschen Telekom an ihrem Standort im Norden der Stadt. Erst im November 2009 hatte das Unternehmen bekr├Ąftigt, sein Call-Center in Frankfurt zuungunsten des Standortes Berlin auszubauen. Es wurde damit gerechnet, dass viele der nach Frankfurt versetzten Mitarbeiter weiterhin in Berlin wohnen und mit den ├Âffentlichen Verkehrsmitteln zum Firmenstandort in Frankfurt (Oder) anreisen.

Bei den Stra├čenbahnlinien beschr├Ąnken sich die ├änderungen auf Korrekturen im Minutenbereich, Takt- und Betriebszeiten bleiben unver├Ąndert. Die Buslinie 981 f├Ąhrt im Nachmittagsberufsverkehr etwas h├Ąufiger ab Landesbeh├Ârdenzentrum statt an der Kopernikusstra├če zu beginnen. Bei der Nachtbuslinie N1 entfallen Sonnabend und Sonntag die Fahrten um 2:46 Uhr vom Bahnhof in Richtung Prager Stra├če, Westkreuz sowie in Richtung Baumschulenweg, Neuberesinchen.

Noch nicht vollzogen wird der Strategiewechsel bei den Regionalbuslinien. Immer wieder wurde angek├╝ndigt, diese bereits an der Stadtgrenze enden zu lassen und die Fahrg├Ąste aus dem Umland dort zum Umstieg auf die st├Ądtischen Verkehrsmittel zu zwingen. Doch nach wie vor werden die Frankfurt ber├╝hrenden Umlandbusse bis zum Frankfurter Bahnhof gef├╝hrt.

Zwei neue Midibusse f├╝r Frankfurt
Dezember 2009

MAN-Midibus 441 am Bahnhof
MAN-Midibus 441 am Bahnhof

MAN-Midibus 441 am Bahnhof
MAN-Midibus 441 am Bahnhof

Erstmals seit 2003 hat die Stadtverkehrs GmbH neue Busse angeschafft. Gekauft wurden zwei sogenannte Midibusse vom Typ Lion's City M (NM223) beim deutschen Nutzfahrzeughersteller MAN / G├Âppel Bus Ehrenhain. Die Fahrzeuge sind mit 9,78 m gut 2 Meter k├╝rzer als herk├Âmmliche Stadtbusse, weshalb sie als Midibusse bezeichnet werden. Seit 2002 hatte der Verkehrsbetrieb nur noch Erdgasbusse angeschafft. Bei den kleinen Midibussen wurde auf den Erdgasantrieb verzichtet, da es ihn f├╝r diesen Fahrzeutyp zu keinem wirtschaftlich vertretbaren Preis gegeben habe.

Die beiden niederflurigen Busse bieten jeweils 26 Sitzpl├Ątze. Im normalen Standardbus k├Ânnen 36 Fahrg├Ąste sitzen. Doch die Midibusse sollen vor allem auf schw├Ącher frequentierten Linien eingesetzt werden, wie der Buslinie 982 nach Lichtenberg und Markendorf, der Buslinie 984 nach Lossow, der Linie 987 vom Spitzkrug nach Neuberesinchen und im Nachtbusverkehr auf den Linien N1 und N2. Die Busse werden dauerhaft an den Subunternehmer Busreisen Homann vermietet und mit dessen Personal gefahren.